Aktuelles

Großer Ansturm auf "Mein Herten"

Neuauflage jetzt erhältlich

Bereits Ende Dezember war das Jubiläums-Buch "Mein Herten - 15 Ansichten in Lyrik und Prosa" vergriffen, jetzt ist endlich die Neuauflage da. Ab sofort ist der Band wieder im Hertener Glashaus sowie in den Buchhandlungen Droste und Schramm erhältlich.

Das Buch entstand 2011, dem Jahr des 75. Stadtjubiläums, im Rahmen eines Literaturwettbewerbs. Ziel war es, die Geschichte Hertens auch literarisch aufzuarbeiten. Die besten 15 Beiträge wurden in „Mein Herten“ veröffentlicht. Zum Wettbewerb aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek.

Hier gibt es das Buch zu kaufen:

 

  • Glashaus Herten, Hermannstr. 16
  • Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21
  • Buchhandlung Schramm, Kaiserstr. 162

Bürgermeister ehrt Preisträger des Literaturwettbewerbs

Buch "Mein Herten" mit Siegertexten im Verkauf

Die Sieger des Literaturwettbewerbs "Mein Herten: gestern - heute - morgen" stehen fest. Über den ersten Platz freuen sich gleich zwei Sieger: Raimund Zoschke überzeugte mit seinen niedergeschriebenen Kindheitserinnerungen und die Teilnehmerinnen des Alphabetisierungskurses punkteten mit einer fiktiven Geschichte über Fräulein Fröhlich. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel prämierte am vergangenen Freitag die besten Beiträge mit tollen Preisen.

Im Jahr des Stadtjubiläums sollte die Geschichte Hertens auch literarisch aufgearbeitet werden. Dazu aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek. In einem Buch wurden die besten 15 Beiträge über Herten verewigt.  

„Als die Heide erwachte“ heißt einer der Siegertext und Raimund  Zoschke ist der fleißige Autor. In seinem Text hat er Erinnerungen aus Herten-Süd festgehalten. Im Mittelpunkt steht die Geschichte um die Roggenmuhme. Ein erfundener Feldgeist, der zur Kinderschreckgestalt wurde. Ebenfalls auf dem ersten Platz landete der Text „Wünsch‘ dir was!“ des Alphabetisierungskurses, eine amüsante Geschichte über eine Hochzeit mit vielen Missgeschicken. „Unterhaltsam, erkenntnisreich und sprachlich einwandfrei“, bewertete Michael Otta, vom Förderverein der Stadtbibliothek, den Beitrag.

„Wir haben die inhaltlichen Vorgaben bewusst offen gehalten, um den Jubiläumsgedanken zu betonen“, erklärt Sylvia Seelert vom städtischen Kulturbüro. Herausgekommen sind sehr persönliche Ansichten zu Herten. Fiktive Storys, wahre Begebenheiten, Gedichte, Kriminalgeschichten, Prosa – insgesamt 33 Beiträge hat die Jury, die vom Förderverein der Stadtbibliothek gestellt wurde, gelesen und bewertet. 15 Texte haben es in das frisch veröffentlichte Buch „Mein Herten“ geschafft. „Ich bin stolz auf all die Bürger, die sich die Mühe gemacht und teilgenommen haben“, so Uli Paetzel.

Auf den zweiten und dritten Plätzen landeten Stefanie Hasler mit einer außergewöhnlichen Urlaubsgeschichte sowie Lisa Lenort, die sich einen spannenden Krimi rund um die Halde Hoheward ausgedacht hat. Letztere gehörte zu den jüngsten Autoren des Wettbewerbs, die Altersspanne reichte von 15 bis 87 Jahren.

Gerlinde Droste von der Buchhandlung Droste hat für die besten zehn Teilnehmenden Büchergutscheine gespendet. Die Siegergeschichten wurden darüber hinaus mit Notizbüchern und Literaturkalendern prämiert. Raimund Zoschke erhielt außerdem eine edle Schreibfeder als Hauptpreis.

Wer in alten Geschichten, Zeitzeugenberichten und Zukunftsvisionen Hertens schmökern möchte, kann ab sofort ein Exemplar von „Mein Herten“ erwerben. Das gibt es im Glashaus Herten, Hermannstr. 16, und in der Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21, 45699 Herten, zu kaufen.

 

 

Sieger, Jury und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuten sich über die gelungenen Beiträge im Literaturwettbewerb.

Förderverein spendet neue Ausgabe des Gebhardts

"Alles Gute zum BIX!" - Der Förderverein der Stadtbibliothek hat nachträglich mit einem Geschenk zur erfolgreichen Erstplatzierung beim bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX 2011 gratuliert. Mitglieder und Spender überreichten Bibliothekarin Isabel Schneider gleich 19 Ausgaben der neuesten Auflage des "Gebhardt" - Ein Standardwerk über die deutsche Geschichte, das auch in der Hertener Stadtbibliothek auf keinen Fall fehlen darf.

Nicht, dass man die Werke vorher in den Regalen der Sachbuchabteilung vermisst hätte. Aber die Bücher einer 70er-Jahre-Auflage waren in die Jahre gekommen. Inhaltlich und optisch hat sich viel getan, anstatt der kleinen Taschenbücher finden Kunden nun gebundene Ausgaben des Gebhardt vor. „Man könnte die Bücher auch als Brockhaus der deutschen Historie bezeichnen“, erklärt Bibliothekarin Isabel Schneider. Inhaltlich beleuchtet die Reihe die Geschichte Deuschlands bis 1990. Ob bei Schülern, Studenten, Berufstätigen oder Senioren – die Gebhardt-Reihe sei in jeder Altersklasse sehr gefragt.

Leider ist die Sammlung noch nicht komplett. Vier Ausgaben und ein Registerbuch fehlen, um die Reihe zu vervollständigen. Insgesamt kostet das Werk mit allen Bänden knapp 1000 Euro. „Jetzt sammeln wir die restlichen 300 Euro zusammen“, kündigte die Vorsitzende des Fördervereins, Ruth Heine, an.

Neben Mitgliedern des Fördervereins haben sich auch weitere Unterstützer an der Spende beteiligt. Die großzügigen Stifter sind: Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, Gertrud Rahn, Elke Heider, Hildegard Maibaum, Günter Küchmeister, Dr. Babette Nieder, Eleonore Pohl, Dina Daniels, CDU-Fraktion, Dagmar Pielemann sowie Ruth und Heinrich Heine.

Interessierte finden die Gebhardt-Reihe übrigens im zweiten Obergeschoss der Stadtbibliothek.

Wer sich an einer weiteren Bücherspende beteiligen möchte, wendet sich an den Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus.

(v. li.:) Dr. Babette Nieder, Ruth Heine, Hildegard Maibaum, Silvia Godde, Heinrich Heine und Isabel Schneider.

Großzügige Spende

Statt überflüssiger Geburtstagsgeschenke hat Jutta Haug, MdEP, ihre Gäste um Spenden für die Bürgerstiftung und den Förderverein der Stadtbibliothek gebeten Mögen viele Jubilare diesem Beispiel folgen!

Liebe Jutta Haug, herzllichen Dank für 1480€!

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Am 22. November wurde in der Mitgliederversammlung der bisherige Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Darüber hinaus wurden die Pläne für das Jahr 2012 vorgestellt, bei denen sich alle Vereinsmitglieder wie immer rege beteiligen können und zu einem guten Gelingen beitragen.

Vorstandsfoto direkt nach der Wahl Vorstandsfoto direkt nach der Wahl

Historisch-literarische Weinprobe

 

„Der Wein ist der Spiegel der Menschen“


Passend zum Stadtjubiläum „75 Jahre Herten“ findet im Glashaus am Donnerstag, 8. September, um 19.30 Uhr eine Weinprobe statt unter dem Motto „Der Wein ist der Spiegel der Menschen“ (Alkaios von Mytilene).

Die Weinprobe ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Stadtarchiv und Stadtbibliothek Herten, dem Förderverein der Stadtbibliothek und der Weinhändlerin Ingeborg Molitor, am Vorabend der Eröffnung des Hertener Weinmarktes.

Kirsten Noetzel, die Leiterin des Hertener Stadtarchivs, hat die Schatzkisten geöffnet und Amüsantes und Pikantes aus den Annalen der Stadtgeschichte  hervorgezaubert: Erste-Hilfe-Maßnahmen von 1884, die Benimmregeln von einst, „Worauf der Weinkenner achtet“, oder z.B. Wissenswertes über den Nachtwächter von Westerholt und die Einkleidung von Polizeidienern.
Vorgetragen werden die Texte von Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums,  Leistungskurs Deutsch: Saskia Böckholt, Marc André Mathiak, Jiline Zakrzewski und Sabrina Zimmerling. Als erwachsene Stimmen wirken Dr. Reinildis Hartmann und Michael Otta mit vom Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus.

Die musikalische Begleitung des Abends liegt bei Tobias Wörenkämper am Flügel und Martin Matern an der Gitarre, beide bestens bekannt als Vollblutmusiker im Stadtkabarett „Jetz ma ehrlich“.
Ingeborg Molitor präsentiert dazu eine feine Auswahl von Weinen zu dieser ganz besonderen Weinprobe zur Stadthistorie.

Da Wein, Literatur und Musik bekanntlich hungrig machen, gibt es auf Vorbestellung eine kleine Käseplatte dazu an dem Abend.

Zu dieser festlichen Weinprobe im Rahmen des Hertener Stadtjubiläums gibt es Karten im Vorverkauf (18 € inkl. Weinprobe) im Glashaus, in der Buchhandlung Droste, Herten und in der Weinhandlung Molitor (Recklinghausen).

Die Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich.

 

Ort:
Glashaus
Hermannstr. 16
45699 Herten



Beginn: 19:30
Eintritt: 18 € inkl. Weinprobe / 7 € Käseplatte zum Wein (nur auf Vorbestellung)


BIX 2011: Jubel im Glashaus

14.07.2011 | Herten

Stadtbibliothek diesmal bundesweit Spitzenreiter

Zum zwölften Mal gibt es den Bibliotheksvergleich (BIX), erstmals hat es die Stadtbibliothek Herten auch bundesweit auf den 1. Platz geschafft. Bei den Städten von 50.000 bis 100.000 Einwohnern überholte sie die Konkurrenz und sorgte damit nicht nur bei Bürgermeister Dr. Uli Paetzel für Jubel.

„Die Hertener Bibliothek war ja bereits in den Vorjahren kontinuierlich auf den vorderen Rängen vertreten“, sagt Uli Paetzel stolz, „doch so ein erster Platz ist natürlich etwas ganz Besonderes und muss gebührend gefeiert werden“. Denn dieser Erfolg kam nicht von selbst: Trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt wurde vor Kurzem das Verbuchungssystem modernisiert. Mit Hilfe von Fördermitteln wurde die Ausleihe auf die kundenfreundlichere Selbstverbuchung umgestellt. Durch diese neue Technik können Kunden nun Medien eigenständig entleihen und auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleibt so mehr Zeit für Kundenberatung und -betreuung. „Damit ist unsere Stadtbibliothek zukunftsfähig und kann sich mit voller Kraft den Herausforderungen der kommenden Jahre stellen“, so Cornelia Berg weiter.

 

Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal der Hertener Stadtbibliothek ist das vielfältige, ständig aktualisierte Medienangebot. „Neben der Stadt selbst, die auch in finanziell schwierigen Zeiten Mittel für Neuanschaffungen bereitstellt, sind es insbesondere der Förderverein und treue Sponsoren, die uns Jahr für Jahr solch hohe Standards ermöglichen“, erklärt Cornelia Berg. „Und nicht zuletzt liegt der mehr als ein Jahrzehnt andauernde bundesweite Erfolg der Stadtbibliothek in einem hochmotivierten Team begründet, das mit viel Herzblut arbeitet und dabei auch mal die Grenzen der Belastbarkeit überschreitet“, so die Bibliotheksleiterin.

 

Die Leistungen der am BIX teilnehmenden Bibliotheken werden jährlich in den  Kategorien Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit, Auftragserfüllung und Entwicklung gemessen. Insgesamt nahmen bundesweit 236 Bibliotheken an dem freiwilligen Bibliotheksvergleich teil, davon 162 öffentliche und 74 wissenschaftliche Bibliotheken. Durchgeführt wird der Vergleich bereits seit zwölf Jahren: Initiiert von der Bertelsmann Stiftung und dem  Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), heute unterstützt von der Hochschule der Medien Stuttgart, infas Institut für Sozialforschung und der Zeitschrift B.I.T.-Online. Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2011 unter www.bix-bibliotheksindex.de

 


Die Hertener Ergebnisse im Einzelnen: 

 

Kundenorientierung: Rang 1 (2010: Rang 5)
Die Kundenorientierung schlägt sich in Herten vor allem in der hohen Umschlagsquote und in der Zahl der Entleihungen pro Einwohner nieder. Sie zeigt, wie gut das Angebot der Hertener Stadtbibliothek angenommen wird: Mit einer Umschlagsquote von 6,9 liegt Herten an der Spitze der 39 Bibliotheken der Vergleichsgruppe: Jedes Medium wurde durchschnittlich fast 7-mal pro Jahr entliehen. Der Mittelwert liegt hier bei 4,8, das Minimum bei 1,8.  Durchschnittlich hat jeder Einwohner jährlich 12 Medien ausgeliehen (Minimum: 3,0 Medien;  Maximum: 12,8 Medien; Mittelwert: 7,2 Medien).

 

Die virtuellen Bibliotheksangebote werden auch außerhalb der Öffnungszeiten gut genutzt (Online-Recherche, Online-Verlängerung, e-Ausleihe, Digitale Bibliothek, etc.):  Jede Hertenerin/jeder Hertener nutzte die virtuellen Möglichkeiten der Bibliothek durchschnittlich 3,5 mal (Minimum: 0,2: Maximum: 4,2; Mittelwert: 1,2).

 

Wirtschaftlichkeit: Rang 19 (2010: Rang 21)
Diese Kategorie konkurriert mit der Kategorie „Kundenorientierung“ – und ist trotzdem untrennbar mit ihr verbunden. Die verhältnismäßig hohe Zahl der Mitarbeiterstunden je Öffnungsstunde (18, 8) ist notwendig, um die vielen Besucherinnen und Besucher - durchschnittlich fast 104 Besuche pro Öffnungsstunde - kundenfreundlich bedienen zu können neben allen weiteren Leistungen, die die Bibliothek erbringt. Bildungsunterstützende Angebote wie Leseförderung , Bereitstellung und Ausleihe von Medienkisten, Klassensätzen sowie Führungen für Kindergärten und Schulen erfordern einen erheblichen Personalaufwand.

 

In den Bibliotheken der Vergleichsgruppe:
a) Mitarbeiterstunden: Minimum: 7,3; Maximum: 19,1; Mittelwert: 11,6.
b) Besuche je Öffnungsstunde:  Minimum: 38,6;  Maximum: 106,6;  Mittelwert: 69,1.

 

Durch die starke Nutzung des Buch- und Medienangebotes erzielt die Bibliothek ein günstiges Kosten/Nutzen-Verhältnis: Mit einem durchschnittlichen Aufwand an Medienetat von weniger als 20 Cent pro Ausleihe arbeitet die Hertener Bibliothek äußerst wirtschaftlich. Das Minimum liegt hier bei 14 Cent; das Maximum bei 78 Cent, der Mittelwert bei 29 Cent.

 

Auftragserfüllung: Rang 10 (2010: Rang 10)
Die empfohlenen zwei Medien pro Einwohner werden in Herten unterschritten. Mit 1,7 Medien pro Einwohner bewegt sich die Bibliothek zwar über dem bundesweiten Mittelwert von 1,5 Medien, aber unter dem Maximum von 2,5 Medien pro Einwohner.
Doch die Menge allein macht es nicht, weniger ist hier mehr: Mit einer Erneuerungsquote von fast 15 Prozent (vgl. Kategorie „Entwicklung“) wird der Bestand ständig rundum erneuert, so dass den Bibliothekskunden immer ein topaktuelles Medienangebot zur Verfügung steht. Und die Kunden wissen dies zu schätzen: Jedes Medium wird durchschnittlich fast 7 mal pro Jahr entliehen (vgl. Kategorie „Kundenorientierung“).
Zusätzlich ist die Stadtbibliothek mit ständig weiterentwickelten Internet-Services wie Online-Katalog  oder e-Ausleihe absolut auf der „Höhe der Zeit“.

 

Entwicklung: Rang 4 (2010: Rang 13)
Hier werden die Investitionen gemessen, die eine Bibliothek zukunftsfähig machen. 
Die für die Einführung der Selbstverbuchung verausgabten finanziellen Mittel schlagen positiv zu Buche: Die Stadt investiert in ihre Bibliothek, um sie fit für die Zukunft zu machen.

 

Bedingt durch den logistischen Kraftakt im Rahmen der Umstellung des Bibliotheksbetriebs auf Selbstverbuchung, der vom gesamten Team bewältigt wurde (und noch wird), konnten Fortbildungsangebote im vergangenen Jahr nur in geringerem Umfang genutzt werden.
Die jährliche Erneuerungsquote von fast 15 Prozent ist ebenfalls überdurchschnittlich und ermöglicht eine ständige Aktualisierung des Bestandes.  (Minimum: 3,7; Maximum 22,5; Mittelwert: 11,1).

 

Ermöglicht wird dies nicht zuletzt durch Sponsorenmittel sowie die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins.

 

Doch trotz des herausragenden diesjährigen Ergebnisses wollen sich Bibliotheksleiterin Cornelia Berg und ihr Team nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen: Die Stadtbibliothek Herten wird sich auch 2012 wieder dem freiwilligen bundesweiten Bibliotheksvergleich stellen. „Wir haben die Standards hoch gesetzt“, sagt Cornelia Berg sichtlich zufrieden. „Jetzt gilt es, mit aller Kraft weiter zu arbeiten und unsere Position zu halten – denn nach dem BiX ist vor dem BiX!“

 

Pressekontakt:
Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de

 

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (Mitte) freut sich mit Bibliotheksleiterin Cornelia Berg (re.) und ihrer Stellvertreterin Marie-Luise Karla (li.) über den verdienten ersten Platz.

Taschenbuchverkauf

 

Am Samstag, 16.07.2011 findet wieder der beliebte Taschenbuchverkauf vor dem Glashaus statt. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr gibt es zum Preis von 1 € "Urlaubslektüre, nur einmal gelesen".

 

Wer dazu Bücher spenden möchte, kann diese ab dem 9.07.2011 in der Stadtbibliothek abgeben.

Vielen Dank für die Unterstützung!

 

 

 

Mein Herten: Gestern - heute – morgen: Stadt schreibt Literaturwettbewerb aus

Herten hat viele Gesichter - und noch mehr zu erzählen. Anlässlich des 75jährigen Stadtjubiläums sucht die Stadt nun kreative Köpfe, die in Gedichten oder Kurzgeschichten ihre ganz persönlichen Gedanken zu Herten niederschreiben möchten. Die schönsten Beiträge werden in einem Textband veröffentlicht, auf die Sieger warten außerdem attraktive Sachpreise.

„Wir wollen das große kreative Potenzial in unserer Stadt fördern und die Menschen ermuntern, sich mit Herten auseinanderzusetzen“, erklärt Initiatorin Sylvia Seelert vom städtischen Kulturbüro. „Nachdenkliche, skurrile oder humorvolle Rück- oder Ausblicke, jeder Text ist willkommen. Und auch das Alter der Teilnehmer ist nicht eingegrenzt. Je bunter die Einsendungen, desto besser“.

Unterstützt wird der Wettbewerb durch den Förderverein der Stadtbibliothek. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel ist gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Beiträge. „Es wäre toll, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger – gerne auch ehemalige Hertener – an diesem Wettbewerb beteiligen und so im Jubiläumsjahr ihre Spuren hinterlassen würden.“

Die Wettbewerbsrichtlinien:

  • Die Texte müssen sich auf Herten beziehen.
  • Die Texte müssen selbst verfasst, in deutscher Sprache geschrieben und bislang unveröffentlicht sein.
  • Kurzgeschichten sollten nicht mehr als 10.000 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen.
  • Es können maximal drei Gedichte eingereicht werden.
  • Der Teilnehmer muss sämtliche Rechte am Text besitzen.

 

Textlayout und Einsendeform:

  • Die – ausschließlich deutschsprachigen – Texte sind in 12-Punkt-Schrift mit maximal 60 Anschlägen in 30 Zeilen pro Seite zu gestalten.
  • Die Einsendung muss in drei Exemplaren erfolgen.
  • Dem Schreiben ist außerdem ein Anschreiben mit dem Titel des eingesandten Beitrags samt Einverständniserklärung mit den Ausschreibungsbedingungen, biographischen Angaben zum/-r Verfasser/-in (nicht mehr als 10 Zeilen) sowie Diskette oder CD beizufügen.
  • Auf den Datenträgern müssen der eingeschickte Text und die Kurzbiographie gespeichert sein (möglichst jeweils in den Formaten doc und rtf).
  • Eine Bestätigung des Eingangs sowie eine Rücksendung eingeschickter Beiträge (bitte nur Kopien – keine Originale – einsenden) und Datenträger kann aus Kostengründen leider nicht erfolgen.

 

Einverständniserklärung:

  • Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist zudem eine Einverständniserklärung über die Annahme der Ausschreibungsbedingungen.
  • Aus der Erklärung muss darüber hinaus eindeutig hervorgehen, dass sich der/die Teilnehmer/-in mit einer eventuellen einmaligen Veröffentlichung des eingesandten Wettbewerbsbeitrags im Rahmen einer geplanten Anthologie und/oder im Internet einverstanden erklärt, wobei alle weiteren Rechte am Text beim Autor / bei der Autorin verbleiben.
  • Die Einverständniserklärung sollte entweder Bestandteil des Anschreibens sein oder kann diesem auch separat beigefügt werden.

 

Einsendeschluss:

Stichtag ist der 30. Juni 2011.

Einsendeadresse / Impressum:

Die Wettbewerbsbeiträge (inklusive Anschreiben mit Einverständniserklärung über die Ausschreibungsbedingungen sowie Kurzbiographie und Datenträgern) sind an folgende Postadresse zu richten:

Kulturbüro Stadt Herten

Sylvia Seelert
Resser Weg 1
45699 Herten
s.seelert@herten.de
Tel
. (0 23 66) 30 35 43

„Jedem Kind ein Buch“ – ABC-Beutel für die Hertener Schulanfänger

Auch im Jahr nach der Kulturhauptstadt erhält jeder Erstklässler und jede Erstklässlerin an allen 10 Hertener Grundschulen einen ABC-Lesebeutel. Ebenfalls bedacht werden die Schulanfänger an der Achtenbeckschule und an der Christy-Brown-Schule.

Der Beutel enthält Materialien, die Lust auf´s Lesen und Vorlesen machen sollen und ein schön illustriertes Erstlesebuch mit spannenden Geschichten und Rätseln.

 

Organisiert und durchgeführt wird die Aktion von der Hertener Stadtbibliothek und dem sehr aktiven  Förderverein der Bibliothek im Glashaus. Frau Dr. Reinildis Hartmann, die 2. Vorsitzende des Vereins, hat Kontakt zu  sämtlichen Grundschulen aufgenommen und Termine mit allen 25 ersten Klassen gemacht. Die Übergabe der 591 ABC-Lesebeutel erfolgt jetzt im Februar und März jeweils im Rahmen einer Vorlesestunde. Mehrere Mitglieder des Fördervereins besuchen die Klassen der Schulanfänger, lesen vor und zeigen, wie spannend die Welt der Buchstaben und Bücher ist. Nach der „Premiere“ in 2010 werden die Buchgeschenke in vielen  Schulen schon gespannt erwartet. Einige Klassen beziehen die Bücher in den Unterricht mit ein, die Bücher bieten aber auch genug Lesestoff für Lesestunden zu Hause. Alle Erstklässler erhalten mit dem ABC-Lesebeutel außerdem einen Gutschein für ein Jahresabo in der Stadtbibliothek

 Ergänzt werden die Beutel durch Rezepte für Buchstabennudelsuppen und jeweils ein Päckchen dieser ABC-Nudeln, denn auch Wissen geht durch den Magen.

 

Ein Sponsor, der ungenannt bleiben möchte, ermöglicht die Finanzierung der Erstlesebücher, ABC-Beutel und Gutscheine.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fördervorhaben 2011

 

  1. Kassandra“ nach Christa Wolf mit der Schauspielerin

Cornelia Gutermann-Bauer / Veranstaltung zu den

25. Hertener Frauenkulturtage am 15.03.2011

 

  1. Nacht der Bibliotheken“ am 11.11.2011

Motto: „Total verknallt in Bibliothek“

 

  1. Bücher und Medien zum Ruhrgebiet

 

  1. Bewerbungen / Berufswahl (Bücher und Medien)

 

  1. Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte

10. Aufl. 2008 – 2010, in 24 Bänden

 

  1. Englischsprachige Romane

 

  1. Ausbau des Bestandes Märchen

hier: Märchenbilderbücher

 

  1. Ergänzung beliebter Sachbuchreihen,

z.B. „Was ist was junior“, „Wieso, weshalb, warum“,

Licht an“

 

  1. Erstlesebücher (starker Verschleiß)

 

  1. Jungenleseförderung / Leserucksäcke

 

 

  1. Deutschsprachige Lektüren für „Deutsch als Fremdsprache“

 

  1. Walt-Disney-Ausgaben

 

 

  1. Entspannungsbücher und –CDs

 

  1. ABC-Lesetüten-Projekt (2. Durchgang)

Schuljahr 2010 / 2011

= Erstlesebücher für Schulanfänger